Arielles Erlebnisse in Cyrodiil

Tagebuch Stufe 30 bis 35 The Elder Scrolls IV Oblivion Walkthrough
- Stufe 35 bis 40 -
Tagebuch Stufe 40 bis 45


Oblivion-Tor 158. Tag (31. Morgenstern, 3Ä434)
Die Ereignisse der letzten Tage und Wochen ließen mich nicht einschlafen. Ich dachte über meine jetzige Situation und die nächsten Schritte nach. Die Sache mit dem Amulett der Könige ist gründlich schiefgelaufen. Ich sollte mich wieder bei Jauffre melden und nachfragen, wie ich helfen könnte. Auf den Shiverig Isles wartet Mirili noch immer auf eine Elytra und ich sollte mich endlich mit diesem Xedilian befassen. Auch sollte ich über die Reliquien des Kreuzritters nachdenken, über die der Prophet in Anvil sprach. Der Graufuchs erwartet mich in Cheydinhal und Biene Amelion in Staade. Die Entwicklungen in der Magiergilde liegen mir auch am Herzen. Zumindest ist die monatelange Ausbildung an der Universität fast abgeschlossen. Was ich noch lernen könnte, ist der Umgang mit Waffen und Rüstungen. Das ist aber nicht sehr dringend, denn ich komme auch ohne gut zurecht.


162. Tag (4. Sonnenaufgang, 3Ä434)
In den letzten Tagen war ich in der Westebene unterwegs, wo ich vor allem die wie Pilze entstandenen Oblivion-Tore schloss. Von einem Banditen erbeutete ich eine schöne, grün schimmernde Axt. Sie ist leichter, als die Keule, mit der ich bisher geübt hatte und ermüdet mich nicht so schnell. Viele Wölfe, Bären und Daedroths habe ich nur mit dieser Waffe besiegt. An schwächeren Gegnern, wie Ratten oder Krabben, habe ich mich in Faustkampf versucht, was aber ohne einen Handschutz immer schmerzhaft ist. Außerdem sehen Kratzer und Schürfwunden an den Händen nicht vorteilhaft aus, von den Flecken am Kleid ganz zu schweigen.
Oblivion-Tor vor Bravil
In meiner Wohnung am dampfenden Kanal in Bravil zog ich mich um, um unter die Leute zu gehen. Bei Daenlin verkaufte ich einige Fundsachen, bei Luciana erwarb ich 100 Dietriche und erfuhr, dass ich den Umgang mit Leichter Rüstung am besten bei J'Bari in Leyawiin verbessern könnte. Dann stolzen Schrittes ins Schloss, um den Grafen um Unterstützung für Bruma zu bitten. Wie erwartet, weigerte sich der Graf zunächst und verwies auf die lodernde Bedrohung vor den Stadttoren.

Also wieder umziehen und in die feurige Oblivion-Welt eintauchen. Ähnlich wie vor Chorrol, hat sich das Tor auch hier mitten in einer Burgruine geöffnet.


163. Tag
Die Torwelt war hier nicht so kompakt wie z.B. die vor Skingrad und es hat viele Stunden gedauert, bis ich zu der Hauptzitadelle vorgedrungen bin. Dabei habe ich zum ersten Mal einen einzigartigen daedrischen Brückenpfeiler gesehen. Schließlich entnahm ich den Siegelstein und fand mich neben den Torresten vor Bravil wieder. Die Bewohner, mit denen ich sprach, waren dankbar für diese Tat und auch der Graf versprach, Truppen nach Bruma zu schicken.

Um fit zu bleiben, habe ich beschlossen, meine Reisen so oft wie möglich schwimmend zurückzulegen. Und so kam ich nachmittags in meiner Hafenhütte nass und müde, aber zufrieden an. Ich besuchte Erzmagier Traven in seinem Turm. Er zeigte sich besorgt wegen ausstehenden Nachrichten aus Bruma und bat mich, Jeanne in der dortigen Gildenhalle zu besuchen.

Im kaiserlichen Palast traf ich Lordkanzler Ocato und bat ihn höflich um Unterstützung bei der Verteidigung von Bruma. Leider konnte er mir keine Soldaten der Kaiserlichen Legionen zusagen, da alle Einheiten in den Provinzen die daedrischen Invasoren bekämpften.

Beim abendlichen Spaziergang erzählte mir Othrelos, dass man einiges von der Schleichkünstlerin Marana Rian lernen könnte. Im Tempelbezirk erfuhr ich von einem korrupten Wachhauptmann, der die Geschäftsleute im Marktviertel erpresst. Ruslan und Luronk könnten ihn identifizieren, kennen aber seinen Namen nicht. Ich sollte morgen bei Jensine nachfragen.

Ich wollte noch nicht schlafen und schaute im Schlachthaus der Arena vorbei, wo ein wilder Ork Bretter verprügelte. Im Gespräch stellte er sich höflich als Agronak gro-Malog, Großmeister der Arena, vor. Er erzählte mir, dass sein Arenatitel 'Der Graue Prinz' nicht einfach so gewählt ist und dass durch seine Adern tatsächlich adliges Blut fließt. Allerdings fand er bisher noch keine Zeit, nach seinen Ursprüngen zu forschen. Er fragte mich, ob ich für ihn zu seinem Geburtsort Krähenheim reisen und Beweise seiner Abstammung finden könnte. Es war mir eine Ehre, dem Großmeister einen Gefallen zu tun und ich stimmte zu.


Verhaftung von Audens Avidius Verhaftung von Audens Avidius 164. Tag
Jensine sagte, der korrupte Hauptmann sei Audens Avidius. Sie befürchtete jedoch Repressalien und bat mich, ihren Namen bei der Sache nicht zu erwähnen. Ich erkundigte mich bei den Wachen und wurde an Itius Hayn verwiesen. Dieser wollte aber meinen Anschuldigungen nicht einfach so glauben und verlangte die Aussage von zwei Zeugen, bevor er Audens Avidius verhaften könnte.

Ich eilte zu Ruslan und Luronk und sie versprachen, Itius Hayn aufzusuchen. Nach den Einkäufen im Marktviertel folgte ich dem Wachhauptmann und konnte beobachten, wie Audens Avidius verhaftet wurde. Seine Rüstung wurde ihm abgenommen und er wurde ins Gefängnis abgeführt.


168. Tag
Die letzten Tage verbrachte ich im Dunkelforst. Neben alten Ruinen und ein paar Oblivion-Toren fand ich in dem unwegsamen Gelände viele Nirnwurzen. Ich bin viel gelaufen und geschwommen und habe mit der grünen Axt geübt. Wo ich freie Sicht hatte, übte ich auch mit Pfeil und Bogen. Übernachtet habe ich in der Ätzhohn-Senke und einem verlassenen Lager in der Wildnis. Aber bequem war das nicht. Deswegen beschloss ich, auch in Leyawiin nach einer Wohnmöglichkeit zu fragen. Graf Caro war so freundlich, mir ein Haus im Stadtzentrum zu verkaufen. Die Einrichtung erwarb ich bei Gundalas.

Da ich alle Oblivion-Tore um die Stadt herum geschlossen habe, dankte mir der Graf und versprach, Unterstützung für die Bruma-Verteidigung zu schicken.
Auf Erkundung
Biene Amelion in Staade wollte die Schulden ihres Vaters begleichen und bat mich, das Zeremonienschwert und den Brustpanzer ihres Großvaters aus dem Familiengrab zu holen. Dort erwarteten mich mehrere Untote, an denen ich wieder Axt und Bogen trainierte. Die Rüstungsteile waren einzigartig und Biene überließ sie mir für 1000 Goldstücke. Da ich noch vorhatte, weiter den Dunkelforst zu erkunden, deponierte ich alles in meinem neuen Haus in Leyawiin. Im Gildenhaus der Kämpfer erzählte mir Sherina von einem gewissen Alix Lencolia, der ein Schwertkampfmeister sein soll. Wenn ich also weitere Unterweisung wünsche, sollte ich nach Alix in der Faregyl-Herberge Ausschau halten.

Am Schrein von Nocturnal 171. Tag
Der Dunkelforst ist eine Welt für sich. Unberührte Natur mit wenigen Tieren, dafür eine sehr dichte Vegetation mit unzähligen Pflanzenarten. Riesige alte Bäume verdecken oft den Himmel, von den Sümpfen steigen Nebelschwaden, so dass es meistens eine gedämpfte Schattenwelt ist. Um leichter vorwärts zu kommen, watschelte ich barfuß durch den feuchten Untergrund, nur mit einem Oberteil bekleidet. Auch wenn die Landschaft beeindruckend war, wurde der Weg immer schwieriger und als ich das Gefühl hatte, in Schwarzmarsch zu sein, kehrte ich westwärts um.

Als ich wieder am Niben war, entdeckte ich den Daedra-Schrein von Nocturnal, der unergründlichen Herrscherin der Dunkelheit und der Nacht. Als ich den Schrein berührte, trug mir die Gottheit auf , ihr gestohlenes Auge wiederzubringen.


175. Tag
Auf dem Weg nach Norden und Osten entdeckte ich Ruinen der Ayleïdenstädte Arpenien, Atatar, Welke und Wendelbek, wo ich zwei Ayleïden-Statuen für Umbacano fand. In der Wendelbek-Ruine hatte ich ein sonderbares Erlebnis. In einer großen Halle schlich ich gerade an einem Lich vorbei, Auf der Suche nach Ayleïden-Statuen als er plötzlich einen Eindringling erspürte, sofort einen Schild auf sich zauberte und danach eine starke Entladung Richtung Eingangstür schoss. Ich wich in den Schatten und sah eine Gestalt, die auf den Lich zurannte. Beim nächsten Blitz des Lichs erkannte ich Audens Avidius, der mit einem Dolch auf den Lich einstach. Er muss wohl aus dem Gefängnis ausgebrochen sein. Aber was macht er ausgerechnet hier? Beim nächsten Blitz bezahlte der Ex-Wachhauptmann sein sorgloses Vorgehen mit dem Leben. Ich fand eine Notiz bei ihm, aus der hervorging, dass er sich an mir und allen rächen wollte, die ihn ins Gefängnis gebracht haben. Er muss blind vor Hass gewesen sein, dass er so unbedacht und leichtsinnig einem Lich in die Arme lief...


177. Tag
Weiter im Norden kam ich an den geschichtsträchtigen Canulus-See und in den Höhlen des verschwundenen Jungen erlebte ich eine weitere traurige Geschichte, die sich hier vor langer Zeit zugetragen hatte. Ich erkundete die Landschaft weiter entlang der Valus-Berge und wunderte mich über den kaum zugänglichen Standort einer Ayleïdenruine hoch im Gebirge. Weiter nordwestlich entdeckte ich eine Statue am weit entfernten Berghang. Ich sah jedoch keinen Weg dorthin und beschloss, mich am nächsten Morgen genauer umzusehen.


178. Tag
Der direkte Weg zu der Statue war nicht möglich - nur steile Felswände. Also lief ich wieder nach Südosten und versuchte eine weniger steile Stelle zu finden, um die Berge hinaufzusteigen. Der Weg war eine Strapaze. Bären, Wölfe, Minotauren und Oger machten Jagd auf mich. Hungrig, durstig, schmutzig und verschwitzt erreichte ich aber endlich einen Abhang, der tief unten direkt an der Statue endete. Es war der Schrein von Boethia, dem daedrischen Prinz der brutalen Heimtücke, des Betrugs, der Verschwörung und des Verrats. Keine vorbildlichen Tugenden also. Ich schaute mich um und fragte mich, wie die Anbeter hierher gelangt sind. Die müssen wohl hier leben... Aber sie waren freundlich, gaben mir zu essen und zu trinken und verrieten, dass die Opfergabe aus einem Daedra-Herz bestünde.

Um wieder in die Täler der Nibenay-Senke zu gelangen, kletterte ich die steilen Berghänge herunter. Unterwegs kreisten meine Gedanken um Boethia. Trotz so viel Falschheit im Wesen dieser Gottheit, war ich sehr neugierig auf die Aufgabe und vor allem auf die Gegenleistung, sollte ich erfolgreich sein. Was könnte es sein? Die legendäre Ebenerz-Rüstung? Lysirius bekam den Schild Furchtstoß, Nerevarine angeblich den berühmten Goldbrand. Wenn ich wählen könnte, würde ich eine verzauberte Kopfbedeckung oder Haarschmuck bevorzugen. Aber im Falle des kriegerischen Boethia kann ich es wohl vergessen.


Arielle und Grafuchs 179. Tag
Nachdem ich in der Nacht ein weiteres Oblivion-Tor geschlossen habe, erreichte ich Cheydinhal am frühen Morgen. Ich habe mich zuhause frisch gemacht und ging zu Ganredhels Haus, wo mich der Graufuchs erwartete. Innen kamen mir zwei Hunde entgegen und wollten gestreichelt werden. Ich kraulte sie und schmuste mit ihnen, bis der Graufuchs mich ermahnt hatte. Ich setzte mich zu ihm nur ungern, denn da war wieder dieses Unbehagen. Wie eine endlose dunkle Leere. Mein Herz sah etwas anderes als die Augen. Mir war nicht nach einem neuen Spiel und ich hörte nur aus Höflichkeit zu. Es ging diesmal darum, besondere magische Schuhe von einem Jak Springferse zu finden. Da Jak nicht mehr lebt, sollte ich nach seinem Grab suchen. Als Tipp sagte der Graufuchs noch, dass sein Nachfahre, ein Graf von Imbel, in der Kaiserstadt lebt. Ich war froh, als ich das Haus endlich verlassen durfte.

In der Halle der Kämpfergilde zeigte sich Burz zufrieden mit der Erledigung der Amelion-Aufgabe und schickte mich nach Chorrol zu Modryn Oreyn.

Ich zog mich warm an und ging nach Norden. Im Eiszackturm deponierte ich ein paar Sammlerstücke und erschuf am Altar einen Sturmatronach-Schutzgeist, dem ich den Namen Steinbacke gab. Ich trug ihm auf, am Eingang Wache zu halten und eilte zur Magiergilde nach Bruma. Ich hätte mich vom Eiszackturm-Balkon dorthin auch teleportieren können, aber ich nutzte lieber den abschüssigen Weg, um meine Sprungtechnik zu trainieren.

Angriff auf die Gildenhalle der Magier in Bruma
Als ich die Gildenhalle am Abend betrat, stand ich plötzlich in einem Flammeninferno. Die Räume waren zerstört und brannten, die Gildenmitglieder tot. Was ist hier geschehen? Ich wurde unerwartet von mehreren Seiten mit Frost- und Stille-Zaubern angegriffen und musste gegen fiese Gespenster kämpfen. Als ich merkte, dass ich nicht ohne schwere Wunden bestehen kann, lief ich wieder aus dem Haus. Zwei Gespenster folgten mir, aber zum Glück waren sie langsam, so dass ich sie mit Fernzaubern bearbeiten konnte. Zusätzlich kam mir die Stadtwache zur Hilfe.


Angriff auf die Gildenhalle der Magier in Bruma Angriff auf die Gildenhalle der Magier in Bruma 180. Tag
Nachdem ich mich geheilt habe, ging ich noch einmal in die Gildenhalle. Ich hörte weitere Untote und achtete darauf, nicht wieder umzingelt zu werden. Im Kellergeschoss kamen mir gleich vier der schwebenden Tode entgegen. Mit dem Schild, der Dagon-Klinge und Feuer konnte ich sie schließlich besiegen. Wo kamen diese Kreaturen her? Und warum schadete ihnen das Feuer ringsherum nicht? Auf dem Weg in das Obergeschoss hörte ich eine Stimme und beeilte mich. Oben wurde ich von einer Totenbeschwörerin erst angesprochen dann angegriffen. Als es überstanden war, erschien J'skar aus dem Nichts und erzählte mir von den Geschehnissen. Offenbar wurde die Gildenhalle vom König der Würmer persönlich angegriffen und er schlachtete alle nacheinander ab. Nur J'skar überlebte, weil er sich unsichtbar gemacht hat. Jedoch glaubte er trotzdem, dass Mannimarco ihn sah und nur verschonte, damit er über den Angriff berichten konnte.

Wir verließen gemeinsam das brennende Haus und die Stadt und liefen nach Süden. Unterwegs versuchte ich, ihn zu beruhigen und zu trösten. An der Weggabelung trennten sich unsere Wege. J'skar lief weiter Richtung Kaiserstadt, um die sichere Nähe des Erzmagiers zu suchen und ich nahm die Orangene Straße nach Chorrol. Nach mehreren Ogern, Minotauren und Banditen erreichte ich bei Sonnenaufgang die colovianische Stadt.

Unter der Großen Eiche gesellte ich mich zu der Tratschrunde und Honditar erzählte mir von einer Rusia Bradus in Anvil, von der ich mehr über Athletik erfahren könnte.

Bei der Kämpfergilde sprach ich mit Modryn Oreyn, der eine weitere Aufgabe für mich hatte. Ich sollte mit Viranus Donton, dem Sohn der Gildenmeisterin, auf eine Mission gehen. Galtus Previa wurde vermisst und wir sollten die Nonwyll-Höhle untersuchen und sein Verschwinden aufklären. Dabei wurde mir aufgetragen, auf den jungen und unerfahrenen Viranus aufzupassen. Auftrag in der Nonwyll-Höhle Auftrag in der Nonwyll-Höhle

Ich holte Viranus im Haus der Dontons ab und wir verließen die Stadt. Schon auf dem Weg durch den Wald musste ich erfahren, dass Viranus unbekümmert jeder Gefahr entgegenlief. Da er jedoch nicht mit sich reden ließ, blieb mir nur, ihn nach Bedarf zu heilen - was eigentlich ständig der Fall war. Die Nonwyll-Höhle war bevölkert mit Trollen und Ogern und wie befürchtet, rannte Viranus gedankenlos in jeden Hinterhalt. Ich fand ihn mehrere Male ohnmächtig liegen und musste ihn erst einmal aufpäppeln. Durch die Schläge der Gegner wurde seine Rüstung immer mehr beschädigt, so dass er sie schließlich nicht mehr tragen konnte. Nach vielen Stunden fanden wir die Leiche von Galtus Previa und einen merkwürdigen zerbrochenen Schild in der Nähe.


181. Tag
Spät in der Nacht verließen wir die Höhle. Es war uns beiden etwas unangenehm, dass Viranus so unbekleidet herumlief, aber er wollte weder die Sachen des Toten, noch meinen Ersatzrock anziehen. Am Morgen erreichten wir Chorrol und mussten zunächst der Stadtwache die unsittliche Aufmachung erklären.

Modryn Oreyn war zufrieden, dass Viranus ein paar Erfahrungen sammeln konnte, war jedoch besorgt über Galtus Tod und nahm grübelnd den gefundenen Schild entgegen. Dann erzählte er mir von Maglir, der in Bravil anscheinend wieder einen Auftrag vermasselt hat. Verärgert darüber schickte er mich los, um die Angelegenheit ins Reine zu bringen.

Zunächst jedoch wollte ich die Hilfe für Bruma sicherstellen und machte mich Richtung Südwesten auf den Weg. Es war wieder eine angenehme Wanderung durch das Hochland. Mir fiel wieder der arme Valus Odiil ein und ich ärgerte mich, dass ich wieder vergaß, ihn aufzusuchen. In der zerstörten Stadt Kvatch suchte ich Savlian Matius auf und erzählte ihm von der drohenden Gefahr in Bruma. Er dankte mir erneut für die Hilfe bei der Rückeroberung seiner Stadt und versprach, Truppen nach Bruma zu entsenden.

Am Nachmittag traf ich in Schloss Anvil ein, wo Gräfin Umbranox voller Sorge über das nahe Oblivion-Tor sprach. Ich versprach, mich darum in der Nacht zu kümmern. Oblivion-Tor vor Anvil Bei Orrin besorgte ich mir ein paar Dietriche und holte in der Dunbarrow-Bucht meinen Beuteanteil ab. Weitere Dietriche kaufte ich bei Khafiz und Jak Silver und schickte die Bande erneut los. Eigentlich sind die Leute kein Umgang für mich und ich schäme mich, mit Piraten gemeinsame Sachen zu machen. Auf der anderen Seite profitieren beide Seiten von der Zusammenarbeit. Ohje, was ist aus mir geworden?

Abends, beim Spaziergang am Hafen hörte ich merkwürdige Laute unterm Deck der Clarabella. Ich ging ihnen vorsichtig nach, als ich plötzlich einen nahenden Angriff spürte. Ich konnte die starken Säbelhiebe rechtzeitig parieren und die zwei Angreifer wegschleudern. Ich kletterte zum Unterdeck und musste wieder gegen einen Angreifer kämpfen. Ich schaute mich danach um und fand Schafe, die in einem Raum eingeschlossen waren. Offenbar ging es hier um illegale Geschäfte mit den Tieren. Ich wollte es der Stadtwache melden, aber niemand schien sich dafür zu interessieren.


182. Tag
In der Oblivion-Torwelt musste ich durch Höhlen und verschlungene Pfade die Hauptzitadelle auf einem Berg erreichen. Nach mehreren Stunden in der feurigen Umgebung stand ich schließlich vor den Torruinen. Ich nahm ein Bad in der Abeceanischen See und ging zum Schloss, um der Gräfin Bericht zu erstatten. Sie war jetzt bereit, Anvil-Soldaten nach Bruma zu schicken. Ich habe damit in jeder Cyrodiil-Stadt um Hilfe für Bruma gebeten und war gespannt, die Truppen vor Ort zu sehen.

Als ich zu Rusia Bradus ging, winkte ich dem Propheten freundlich zu, der jedoch kein Lächeln für mich übrig hatte. Ich erzählte Rusia, wo ich schon überall war und was ich gesehen habe, worauf sie mir ein paar Reisetipps und Ratschläge mit auf den Weg gab.

In der Gildenhalle der Magier ließ ich meine Magieausrüstung aufladen und erfuhr von Carahil, dass Martina Floria an der Universität die Meisterausbilderin in der Schule der Illusion wäre. Arielle und Legionssoldaten Ich verließ Anvil Richtung Norden und entdeckte die Ruinen von Krähenheim, von denen mir Agronak erzählt hat. Aber als ich dort Skelett-Bogenschützen erspähte, entschied ich mich, diese Angelegenheit noch nicht anzugehen. In der Nähe der Festung Sutch sah ich mehrere Legionssoldaten, die ein feuriges Oblivion-Tor aus sicherer Entfernung beobachteten. In der Ferne konnte ich gerade noch ein paar Daedra in Tornähe erkennen, die zum Glück noch niemanden bemerkten und sich neutral verhielten. Aus Erfahrung weiß ich mittlerweile, dass dieses neutrale Verhalten endet, sobald ich mich ihnen nähere. Dabei spielt Unsichtbarkeit merkwürdigerweise keine Rolle. Ich wollte die Soldaten nicht in einen tödlichen Kampf verwickeln und beschloss, das Tor zu schließen, bevor noch mehr Daedra herausströmen. Es hat Stunden gedauert bis ich in einem sehr weitem Bogen die Soldaten und das Tor umging. Dann nahm ich Anlauf und eilte von der anderen Seite so schnell ich konnte auf das Tor zu. Ich glaube, nur ein Xivilai konnte mich bemerken, bevor ich die Torwelt betrat. Während ich mich zum Siegelstein durchkämpfte, hoffte ich, dass die kaiserlichen Soldaten solange durchhielten. Nachdem ich das Tor geschlossen habe, unterstützte ich die Soldaten beim Kampf gegen die verbliebenen Daedra.

Nach dem Gemetzel heilte ich sie alle und war stolz, dass keiner von ihnen gefallen ist. Der Kommandant dankte mir für die unerwartete Hilfe und wir verabschiedeten uns.

184. Tag
Nach der langen Reise in die Kaiserstadt besuchte ich als erstes Erzmagier Traven und erzählte ihm, was J'skar in Bruma gesehen hatte. Raminus Polus erhob mich in den Rang einer Zauberin und brachte mir den unglaublich wirkungsvollen Zauber 'Wut des Zauberers' bei.

Im Tempelbezirk traf ich Marana Rian und bat sie, mich in der Fertigkeit des Schleichens zu unterrichten. Sie wollte jedoch zunächst sehen, was ich bisher gelernt habe. Bei dem Test ging es darum, eine Münze aus Maranas Tasche möglichst unbemerkt zu entwenden. Ich wartete einen geeigneten Moment ab, schlich mich an Marana heran und holte die Münze aus ihrer Tasche. Sie war nicht sonderlich beeindruckt, erklärte sich aber bereit, mich zu lehren.

Ich besuchte noch einmal den besorgten Erzmagier Traven, der mir von dem Chaos im Magierrat erzählt hat. Uneinigkeit führte dazu, dass Artefakte entwendet wurden und der Erzmagier befürchtete, sie könnten in die Hände des Feindes fallen. Er schickte mich zur Festung Teleman, um den Blutwurm-Helm zu erlangen und zur Festung Ontus, um das Amulett des Totenbeschwörers wieder zu holen.

Mittags besuchte ich Umbacano und überreichte ihm drei weitere Ayleïden-Statuen, die ich fand. Er war erstaunt und beauftragte mich mit einer besonderen Aufgabe: Eine geschnitzte Platte aus dem Hohetempel der Ayleïden zu holen. Er übergab mir einen uralten Steinschlüssel für die zentrale Kammer und wünschte mir Glück. Vor dem Herrenhaus sprach mich ein Claude Maric an, ein weiterer Umbacano-Schatzjäger. Er verriet mir, dass mit dem Hohetempel die Ruinen von Malada in den Valusbergen gemeint sind, warnte mich vor den Gefahren darin und empfahl, 'Die Reinigung des Hohetempels' zu lesen.

Von einem Bettler erfuhr ich, wo der Graf von Imbel wohnt. Die Tür war verschlossen, also wartete ich, bis niemand in der Nähe war und knackte das Schloss. Im Obergeschoss traf ich den Grafen. Er dachte wohl, ich wäre eine Einbrecherin und flehte mich voller Angst an, sein Leben zu verschonen. Doch irgendwie konnte ich seinen Worten nicht glauben und als ich die Hand ausstreckte, um ihn zu beruhigen, fuhr ein kalter Schauer durch meinen Körper. Er war kein Mensch! Mit viel Beherrschung konnte ich mein Entsetzen verbergen und fragte ihn nach Jak Springferse. Er spielte weiterhin den verängstigten und gab mir den Schlüssel für das Familienmausoleum im Keller. Ich verließ ihn voller Unbehagen und zog mich im Keller vorsichtshalber um. In den Katakomben unter dem Haus wurde ich von Vampiren und Untoten angegriffen. Ich fand auch das Grab von Jak Springferse, aber keine Stiefel. Dafür entdeckte ich ein Tagebuch, in dem meine Vorahnung bestätigt wurde: Jak Springferse und der Graf von Imbel sind eine Person und die ist ein Vampir. Plötzlich erschien der Graf in voller Rüstung und griff mich an. Zum Glück war er jetzt der einzige Gegner, so dass ich mich gut auf ihn konzentrieren konnte. Nachdem er in Flammen umgekommen ist, entdeckte ich die gesuchten Stiefel bei ihm. Zum Glück hat sie das Feuer nicht beschädigt. Ich heilte mich und musste magisch noch etwas auskurieren, womit mich der Graf angesteckt hat.

Die Nacht verbrachte ich in meiner Hafenhütte und dachte viel über diese grausige Begegnung nach. Man ist vor Vampiren nirgendwo sicher, sie können auch in noblen Vierteln wohnen und wegen meines Unvermögens, sie zu erspüren, sollte ich zukünftig vorsichtiger sein.


Arielle und Grafuchs 185. Tag
Am Morgen packte ich meine Sachen, sprang in den Rumare See vor der Tür und schwamm bis zu den Urasek-Ruinen. Dann nahm ich die Blaue Straße nach Cheydinhal. Ganredhel wartete vor dem Haus. Doch bevor ich zum Graufuchs hineinging, unterhielt ich mich ein wenig mit ihr, vor allem über Akrobatik. Zwecks Weiterbildung verwies sie mich an die begabte Aerin. Im Haus übergab ich Grafuchs die Stiefel und trotz der unheimlichen Erlebnisse gestern, war ich stolz auf mich, auch diese Aufgabe gemeistert zu haben.

Ich verließ Cheydinhal Richtung Norden und hielt in den Bergen Ausschau nach Aerins Lager. Plötzlich hörte ich Kampfgeräusche. Da war ein Nord, der gegen einen Bären kämpfte. Nachdem ich ihm half, stellte er sich als Torbern vor. Er sagte, er wisse nicht, wann Aerin wieder kommt, aber er sei selbst gut in Akrobatik und unterrichtet mich gerne. Ich bedankte mich und lief weiter den Bergpfad hoch. Im Eiszackturm holte ich Steinbacke ab, trug ihm auf in Bruma auf mich zu warten und lief weiter zum Wolkenherrscher-Tempel.

Martin hat mittlerweile den zweiten Gegenstand für das Ritual entschlüsselt: Das Blut eines Göttlichen. Von Jauffre erfuhr ich, dass wir dafür die Rüstung von Tiber Septim benötigen. Diese soll sich immer noch in einem Schrein in den Ruinen von Sancre Tor befinden, der heiligen Stadt Alessias. Auf dem Ort soll jedoch ein Fluch liegen und Jauffre bat mich, besonders vorsichtig zu sein.

Ich holte Steinbacke in Bruma ab und zusammen liefen wir zur Hafenhütte in der Kaiserstadt.


187. Tag (1. Erste Saat, 3Ä434)
Gestern habe ich mir einen Spaß daraus gemacht, in schwerer Rüstung zu laufen. Nachdem ich die Handschuhe und Stiefel mit einem Feder-Zauber belegt habe, zog ich die daedrischen Teile an und begab mich in die Abwasserkanäle unter der Kaiserstadt. Es hat Stunden gedauert, bis ich dort ankam. Nicht nur, dass die Rüstung unbequem ist und kaum Bewegungsfreiheit bietet, es dauert jedesmal eine Ewigkeit, bis ich die Waffe zog und zum Schlag ausholte. Ich konzentrierte mich deswegen auf Magie und kam mir wie ein Dremora vor.

Heute schwamm ich nach Bravil, wo ich von einem Bettler erfuhr, dass Maglir in der 'Einsame-Freier-Unterkunft' zu finden ist. Dort fand ich auch den kleinen Waldelf, der mir eröffnete, dass er jetzt der Dunkelforst-Rotte beigetreten ist und wenn ich den ausstehenden Kämpfergilde-Auftrag übernehmen wollte, sollte ich mich an Aryarie von der Magiergilde wenden. Diese trug mir auf, zehn Portionen Koboldgalle zu besorgen, z.B. aus der Räubertalhöhle.

Dort wimmelte es tatsächlich von nervigen Kobolden, doch zum Ausgleich fand ich relativ viele Kisten und Truhen mit nützlichen Sachen. Als ich genug Koboldgalle hatte, lief ich noch schnell zur Faregyl-Herberge. Dort traf ich Alix Lencolia, einen gut aussehenden Mann, der zugab, auch von mir gehört zu haben. Da mein Ruf mir anscheinend vorauseilt, war er sofort bereit, mich im Schwertkampf auszubilden.

Abends brachte ich die Koboldgalle zu Aryarie und tratschte noch ein wenig mit den anderen Magiern. Zuhause las ich noch im Xedilian-Handbuch, bevor ich einschlief.


Unterwegs nach Xedilian 188. Tag
Noch vor Sonnenaufgang suchte ich in meiner Kanalwohnung alles zusammen, was ich für die Shivering Isles brauchte und schwamm zum Portal. Auf dem Weg nach Passwall und um Xeddefen herum traf ich auf ein paar Grummits, mit denen ich Axtkampf trainierte.

Ich wählte das Tor nach Dementia und bewunderte die sonderbare Landschaft. Am Straßenrand machte ich einen schrecklichen Fund. Im Gebüsch entdeckte ich die sterblichen Überreste von Jayred Eis-Ader. Er muss hier gefallen sein, kurz nachdem wir den Torwächter vor vielen Wochen besiegt haben. Ich schaute mich um und entdeckte in der Nähe ein Eiferer-Lager. Unbändige Wut packte mich und entschlossen ging ich dahin, während mein ganzer Körper vor arkaner Energie glühte. Zusätzlich zu seinem reflektierten Feuerball bekam der erste Eiferer die stärkste Blitzentladung zu spüren, die ich aufbauen konnte. Die zwei anderen stellte ich still und bevor sie mich mit gezogenen Waffen erreichten, verbrannten sie in einem Höllenfeuer.

Ich setzte mich neben Jayred und erinnerte mich an unser gemeinsames Abenteuer. Er war ein mutiger und entschlossener Mann und folgte dem Ruf der Knochen. Er kam nicht weit. Bevor ich ihn verließ, legte ich noch ein paar Blumen nieder.

Ich nahm die Gipfelstraße nach Xedilian. Ein paar Grummits bewachten den Eingang, aber mit Geduld konnte ich sie alle besiegen. Bevor ich hineinging, blätterte ich noch einmal im Handbuch, um mir alle Begriffe einzuprägen. Aber ich musste immer noch an Jayred denken.

Einst diente Xedilian zur Verteidigung der Inseln vor ungebetenen Gästen. Doch nach Erschaffung des Torwächters wurde diese Festung überflüssig und verfiel. Sie wurde nach und nach von Grummits eingenommen, die die Energiequelle des Resonators deaktivierten. Aktivierung von Xedilian Aktivierung von Xedilian Nachdem Jayred und ich den Torwächter besiegt haben, musste Xedilian wieder als Verteidigungsfestung aktiviert werden. Dazu musste ich dem stillgelegten Resonator des Urteils wieder Energie zuführen.

Die Hallen waren von verschiedenen Grummits bevölkert, die ihr Zuhause tapfer verteidigten. Fast alle Grummits sind gute und faire Kämpfer und meistens verzichte ich auf jegliche Magie, um die Kämpfe etwas ehrenvoller zu gestalten. Dementsprechend dauern solche Duelle lange. Ich traf jedoch auch auf Grummit-Schamanen, die mit Blitzen aus ihren Kristall-Stäben schossen. Diese Kristalle waren die Fokus-Kristalle, die aus ihren Fassungen entwendet wurden. Als ich den letzten Fokus-Kristall in seinen Urteils-Nexus einsetzte, vernahm ich ein Brummen und sah, wie der Resonator aktiv wurde. Nachdem ich ihn mit dem Abschwächer des Urteils gestimmt hatte, schickte mich ein Teleporter zu Kiliban Nyrandil, dem Kerkermeister von Xedilian.

Funktionstest von Xedilian 189. Tag
Kiliban war erfreut, dass ich den Resonator wieder aktiviert habe und erklärte mir noch einmal die Funktionsweise dieses Bauwerkes. Anscheinend hatte Xedilian bereits Abenteurer angelockt und Kiliban bat mich, die Einrichtung direkt zu testen. Drei Abenteurer betraten die Kammer der Umkehrung und ich durfte auswählen, ob sie einem Mania- oder einem Dementia-Effekt ausgesetzt werden sollten. Ich wollte niemandem weh tun, musste aber eine Entscheidung treffen. Ein kleines süßes Knörzchen, über das sie gelacht haben, wuchs plötzlich zu einem Riesen und alle drei rannten um ihr Leben. Sporengas strömte durch ein Gitter in den Raum und verstärkte ihre Angst, so dass einer von ihnen den Verstand verloren hatte.
Funktionstest von Xedilian Funktionstest von Xedilian
Die anderen rannten in die nächste Halle - Kammer der Habgier. In einem verschlossenen Käfig befand sich dort ein riesiger Schatz. Die zwei Abenteurer überlegten, wie sie daran kommen könnten. Plötzlich fielen unzählige Schlüssel von der Decke und die Suche nach dem richtigen trieb einen von ihnen in den Wahnsinn.
Funktionstest von Xedilian Funktionstest von Xedilian
Der letzte Abenteurer betrat schließlich die Kammer des Anathema. Überall frische Leichen und Körperteile. Plötzlich fiel der Abenteurer tot um und sein Geist erschien. Doch der Tod war nur vorgetäuscht. Unfähig, es zu verstehen und zu erklären, wurde auch dieser Besucher wahnsinnig.

Kiliban gratulierte mir zum erfolgreichen Test der Anlage und übergab mir die Ausrüstung der Abenteurer. Unter anderem fand ich da eine einzigartige Langwaffe mit Doppelklinge und ein nützliches Amulett. Als ich mich verabschieden wollte, erschienen überraschend drei silberne Gestalten, die mich sofort attackierten. Kiliban half mir, sie zu besiegen und nannte sie Ritter der Ordnung. Zum Abschied bat er mich, Fürst Sheogorath schnellstmöglich über alles zu informieren.

Auf dem Weg nach Neu-Sheoth fand ich den Knorrigen Dornbusch, eine Grummit-Höhle, in der es Aquanostrum geben sollte. Kränkel-Klara gab mir vor Wochen eine leere Flasche, um sie mit diesem Wasser zu füllen. Es soll ihr mysteriöses Gebrechen heilen können.

190. Tag
Die arme Klara war so dankbar für die Lebensrettung, dass sie mich mit dem erstklassigen 'Saft-und-Kraft-Ring' belohnt hat. Seine Verzauberung ist ungewöhnlich stark und sehr nützlich. In der 'Fundgrube' traf ich wieder Ahjazda, die immer noch das Weltende nahen sah. Um darauf vorbereitet zu sein, sucht sie drei Dinge. 'Das Amulett der Auflösung' fand ich in den Ruinen von Milchar, als ich vor Wochen auf Sammeltour für Mirili war. Im Museum von Una Armina Dabei musste ich ein ungewöhnliches Rätsel mit einer Ritualfackel lösen, um die magisch zugefrorene Urne mit dem Amulett aufzutauen. Außerdem sucht Ahjazda nach der 'Beruhigenden Hose' und dem 'Ring des Verdorrens'.

Una Armina besitzt ein ungewöhnliches Museum und stellt dort lauter Kuriositäten aus. Um ihre Sammlung zu vervollständigen, durchsuchten wir meine Taschen und sie kaufte mir das Auge des blinden Wächters ab, das ich im Knorrigen Dornbusch fand. Auch eine Rührschüssel und vor allem eine Tomate wollte sie unbedingt haben, von der sie sagte, sie wäre ein besonderer Seelenstein. Ich versprach Una, mich weiterhin nach Ungewöhnlichem für ihr Museum umzusehen. Als sie mit einem anderen Besucher beschäftigt war, griff ich mir den ausgestellten 'Ring des Verdorrens' und brachte ihn zu Ahjazda.

Dann besuchte ich Earil in seinem Magieladen. Sofort wollte er wissen, ob ich mich um den Dieb Brithaur gekümmert habe. Schließlich hätte ich viele Wochen Zeit gehabt. Ich kaufte ein paar Zauber und ging Brithaur suchen. Der schlich gerade aus der 'Fundgrube' hinaus. Im Austausch gegen fünf makellose Perlen, die ich ihm aus Cyrodiil mitgebracht habe, versprach er, nie wieder zu stehlen und ein ehrbarer Bürger zu werden. Earil atmete auf und belohnte mich für meine Bemühungen.

Im farbenfrohen Bliss suchte ich den rastlosen Tove auf und brachte ihm zwei Taschen voller Greifzirkel und Zangen, die ich in den letzten Wochen überall gesammelt hatte. Er wird sich gestern bei mir bedanken, wie er sagte...
Auf jeden Fall konnte ich endlich das schwere Zeug loswerden und dabei sogar etwas Geld verdienen. Diese Metallstücke brauchte er angeblich, um ein Himmelsschiff zu bauen und verzweifelte, weil das Wasser immer herunterfällt. Sein nächstes Projekt soll eine faltbare Gabel sein, was mich an seinen Nachbar denken ließ, den ich als nächsten besuchte.

Der völlig verdrehte Argonier Großkopf war immer noch traurig, dass seine verlorene Gabel irgendwo alleine singen musste. Das letzte Mal erzählte er mir, dass ihm seine Gabel genommen und nie zurückgebracht wurde. Der Meister brachte ihn hierher und seit dem singt er der Gabel entgegen. Ich hatte erfreuliche Nachrichten für ihn. Ich habe die 'Gabel der Gänsehaut' in einem Lager in Mania gefunden. Großkopf konnte sich vor Freude kaum halten, nannte mich Freundin und lobte den Tag, an dem die Blinden sehen, die Lahmen laufen und die Kleinen wachsen werden! Und überhaupt - Gabeln für alle! Seine Glückseligkeit und Lebenslust waren derart ansteckend, dass auch ich zu jubeln begann. Zu dritt sangen wir dann Lieder der Freundschaft.

Später verriet mir Großkopf, dass er ein Geheimnis kennt, das er mit mir teilen möchte. Voller Ernst und Nachdruck erläuterte er mir seine geheime Weisheit über den Schwertkampf:

"- Trefft die anderen, nicht Euch selbst. Raus die Klinge und zugestochen!"

Ich muss sagen, mit diesem Wissen habe ich jetzt allen etwas voraus.

Draußen beobachtete ich, wie der Bettler Fimmion freundlich die stolze goldene Wache grüßte, worauf sie ihn schroff mit den Worten zurechtwies, er solle einen Aureal nicht mit seinem banalen Gewäsch belästigen. Ich nahm Fimmion in Schutz und erklärte ihr ausführlich die Umgangsformen, doch sie beendete die Unterhaltung mit einem knappen 'Geht jetzt, Sterbliche.". Sowas... Gute Erziehung klingt anders.
Für Fimmion hatte ich ein Geschenk dabei - eine frische Milchsemmel - wie er es damals wünschte. Dafür überließ er mir seine Beruhigende Hose, die ich sofort zu Ahjazda brachte. Sie lehrte mich einen ausgefallenen Zauber, mit dem man Ärger und Zorn provozieren kann.
Im Palast von Sheogorath
Nachmittags sprach ich im Palast vor und erstatte dem Prinzen des Wahnsinns Bericht über Xedilian und die Ritter der Ordnung. Er verlieh mir die Macht, seinen Haushofmeister Haskill zu beschwören. Er sprach von einem mächtigen Meister dieser Ritter - Jyggalag - und dass mit ihm der Graue Marsch naht, der alles zerstört. Als ich ihn aber ahnungslos und fragend anschaute, erkannte er, dass ich weitgehend unwissend bin. Um das Verständnis für sein Reich zu erlangen, sollte ich daher als nächstes die Herzöge aufsuchen. Ich bedankte mich für alles, auch für sein Vertrauen, erklärte ihm aber höflich, dass ich andere Verpflichtungen in Cyrodiil hätte und leider nicht die nötige Zeit aufbringen könnte, seiner Bitte nachzugehen. Daraufhin verkündete er wütend, dass dies keine Bitte wäre und wenn ich meine Augen behalten möchte, sollte ich seinen Worten folgen.

Irgendwie habe ich in diesem Land Schwierigkeiten, bei der herrschenden Schicht den richtigen Ton zu treffen. Ich konsultierte Haskill, der mir versicherte, dass Ungehorsam meiner Gesundheit schaden würde. Ich musste mich also den Gegebenheiten fügen und Thadon sprechen, um mehr über das Reich von Mania zu erfahren. Diesen traf ich in seinem Garten, stellte mich formgewandt vor und hörte mir Konfuses an. Aus seinen verworrenen Ausführungen konnte ich heraushören, dass seine Geliebte ihm den Kelch der Umkehrung entwendet hat und er ihn unbedingt wieder benötigt.

Ich fragte herum und schließlich erfuhr ich von der Argonierin Glupschauge, dass ich zum Dunnerwurz-Bau gehen und davor eine Substanz namens Taumeltau einnehmen muss.

Unterwegs zum Dunnerwurz-Bau 191. Tag
Spät in der Nacht erreichte ich den Eingang des Dunnerwurz-Baus und wurde sogleich von einer Elytra angegriffen. Ich kostete den Taumeltau und fühlte sofort die starke Wirkung. Ich kämpfte zunächst dagegen an, erlag jedoch bald dem verlockenden Effekt. Stark, allwissend und unschlagbar betrat ich den Bau. Beherzt und furchtlos wanderte ich durch die Gänge, Kelch der Umkehrung im Dunnerwurz-Bau kämpfte erfolgreich gegen knorrige Wände und Weggabelungen und schlug alle Angriffswellen der hinterhältigen Flammenstängel und Pilzbaum-Schösslinge nieder. Ich diskutierte mit den uneinsichtigen Stoppelpilzen über die Abschaffung der Sklaverei und hielt den Asterblüten Vorträge über Tischmanieren.

Nach und nach klang die wunderbare Wirkung ab und sterbenskrank war ich gezwungen, noch mehr Taumeltau einzunehmen. Die Hochstimmung ließ mich alle Gefahren, Fallen und Angriffe meistern. Nach vielen Stunden voller Euphorie und Entzückung erreichte ich eine Halle, in der der gesuchte Kelch aufbewahrt wurde. Unsicher und etwas widerwillig nahm ich einen Schluck und schlagartig kehrte wieder die gewohnte Beherrschung und Vernunft zurück. Ich schaute mich um und dachte voller Skepsis und Sorge über die erlebte Gefühlsreise nach. Ich entfernte den Seetang von meinem Körper und zog mein Kleid wieder an.

Als ich so gedankenverloren den Bau verließ, wurde ich durch die Aktivierung eines dieser kristallinen Gebilde und das plötzliche Auftauchen einer seltsam gekleideten Person aufgeschreckt. Ich reagierte instinktiv mit meinem Schutzzauber, der anscheinend als Angriff empfunden wurde. Ich musste gegen diesen Hüter des Obelisken und ein paar Ritter der Ordnung kämpfen - ein klärendes Gespräch war nicht möglich.

Bei Mirili in Hochkreuz 192. Tag
Als die ersten Sonnenstrahlen das Land färbten, befand ich mich in der Nähe von Hochkreuz. Mit Beherrschungszauber fing ich eine Elytra ein und brachte sie zu Mirili, die sich über das Exemplar freute. Als ich ihr danach noch einen Knorz und einen Skalon für ihr Bestiarium brachte, war die Systematik der Flora und Fauna komplett und wir verabschiedeten uns.

Der Herzog von Mania war zufrieden und dankbar, wieder seinen Kelch nutzen zu können. Er gewährte mir einen festen Platz an seinem Hof.

Una Armina kaufte mir das Stumm Schreiende Maul und das Deformierte Sumpftentakel für ihr Museum ab.

193. Tag
Am Hof von Dementia beauftragte mich die Herzogin Syl mit der Aufklärung eines Komplotts gegen sie. Am Hofe von Dementia Ermittlungen Ich befragte zunächst die Leute im Palast, dann in der Stadt, wobei mir der Folterer Herdir stets hilfreich zur Seite stand. Allerdings übertrieb er es ständig mit der Hilfe und ich musste ihn zurechtweisen. Ich wurde von Anya Herrick an den Khajiit Ma'zaddha verwiesen. Während ich ihn stundenlang beschattete, erfuhr ich von Gerüchten über eine Festung von Vitharn.
Am Hofe von Dementia 194. Tag
In der Nacht belauschte ich ein geheimes Treffen zwischen Ma'zaddha und Nelrene, der Anführerin von Syls dunklen Wachen. Offenbar war tatsächlich ein Anschlag auf die Herzogin geplant. Nach dem Treffen sprach ich Ma'zaddha darauf an, der sich umhören und mir später nähere Informationen geben wollte. Doch als ich am Morgen in seinem Haus erschien, war er tot. Ich fand belastendes Material und konfrontierte im Palast Nelrene damit, die gestand, am Komplott zwar beteiligt zu sein, doch nicht die Fäden zu ziehen. Die treibende Kraft war Muurine, die schließlich alles zugab und dafür auf entsetzliche Art hingerichtet wurde. Ich hatte ein schlechtes Gewissen und fühlte mich mies - schließlich war ich es, die ihre Schuld bewiesen und so ihre Bestrafung herbeigeführt hat.

So wurde ich ein geschätztes Mitglied in beiden Hofstaaten. Fürst Sheogorath gratulierte mir zu der erlangten Einsicht in sein Reich. Als nächstes wünscht er, dass ich die erloschene Große Fackel von Neu-Sheoth wieder entzünde. Dafür muss ich zu den Ruinen von Cylarne reisen und das heilige Feuer hierher bringen. Ich versprach höflich, mich darum zu kümmern, war aber mit meinen Gedanken bereits in Cyrodiil.

Auf der Straße in Tiegeln traf ich den Ork Ushnar, der sich offensichtlich vor Katzen fürchtet. Vor allem der Khajiit Bhisha schien ihn angeblich zu verfolgen und Ushnar bat mich um Hilfe, ihn loszuwerden. Ich fand Bhisha, erklärte ihm die Situation und konnte ihn überzeugen, Tiegeln zu verlassen. Aus Dankbarkeit schenkte mir der wieder furchtlose Ork seinen alten Hund. Ich war für einen Moment steif vor Schreck, als kurze Zeit später tatsächlich ein schauerlich aussehender Gehäuteter Hund mir nachlief. Mir wollte kein Name für dieses arme Geschöpf einfallen und ich musste mich erst überwinden, ihn zu streicheln. Doch er folgte mir wie ein treuer Gefährte und ich gewann ihn lieb. Auf dem Weg zum Randland beschloss ich, ihn liebevoll Gummel zu nennen und dachte mit Lächeln an die Gesichter der Leute in Cyrodiil. Ich brachte Jayred ein paar Blumen und erzählte Gummel von diesem tapferen Mann.

195. Tag
Auf dem Weg in die Kaiserstadt bewies mir Gummel seine Treue, indem er sich jedem Gegner mutig entgegen stellte. In der Kaiserstadt Gummel war zwar keine mordende Bestie, aber der Weg war zu zweit sicherer und kurzweiliger. Im Marktviertel gab es, wie erwartet, großes Staunen. Die Wachen beobachteten uns mit Anspannung, die meisten Passanten schauten verwundert und machten einen Bogen um uns. Nach allen Ein- und Verkäufen begaben wir uns zu meiner Hafenhütte, vor der mich Amusei ansprach. Er sagte, dass der Graufuchs mich in Othrelos Haus erwartete.

Doch zunächst wollte ich nach Sancre Tor reisen, um nach der Rüstung von Tiber Septim zu suchen.

In Sancre Tor In Sancre Tor In Sancre Tor In Sancre Tor 196. Tag
Ich rüstete mich entsprechend aus, trug Steinbacke auf, die Stellung zu halten und wanderte mit Gummel zunächst nach Westen, dann durch den Großen Forst nach Norden. Gummel warnte mich vor Gefahren und ich heilte ihn nach jedem Kampf. Abends standen wir vor den ausgedehnten Ruinen der antiken Stadt. Als ich den ersten Skelett-Bogenschützen entdeckte, hatte ich bereits ein ungutes Gefühl. Auf der Suche nach dem Eingang mussten wir gegen mehrere untote Kreaturen kämpfen und als ich mich um einen Lich kümmerte, verstummte Gummel irgendwo in der Ferne. Ich fand ihn später - durchsiebt von unzähligen Silberpfeilen. In Sancre Tor In Sancre Tor In Sancre Tor In Sancre Tor Nachdem alle knochigen Stadtwächter den Zauber 'Wut des Zauberers' zu spüren bekamen, bestattete ich Gummel unter dem zentralen Turm.

197. Tag
Die unterirdische Festung war weitverzweigt und in der ewigen Stille konnte ich deutlich den Atem des Todes hören. Gnadenlose gespenstische Wächter durchstreiften die düsteren Gänge und Hallen.

Ich traf auch die vier untoten Klingen, von denen Jauffre sprach. Die Kämpfe forderten mich stark, aber mit den unbezahlbaren Tipps von Großkopf konnte mir ja nichts passieren.

Nach langen Kämpfen erzählten mir die befreiten Klingen-Geister von ihrem Auftrag, dem Verrat des Unterkönigs und ihrem Fluch. Nach dem Sieg über ihre physische Form bedankten sie sich für die Erlösung und versprachen, den Fluch aufzulösen, der auf dem Schrein lastete.

199. Tag
Am Morgen des dritten Tages ohne Sonnenlicht stand ich mit den vier Geistern der ehemals verfluchten Klingen vor der undurchdringlichen Barriere in der Grabkammer der Reman-Kaiser. In Sancre Tor Nachdem die Geister ein seltsames Ritual vollzogen haben, löste sich die Barriere auf und ich konnte am Ende des Ganges die Rüstung am Schrein von Tiber Septim sehen. Etwas unsicher und aufgeregt, aber sehr stolz betrat ich den Schrein und nahm vorsichtig die Rüstung an mich. Die Geister der vier Klingen - Rielus, Casnar, Valdemar und Alain - haben ihre letzte Pflicht erfüllt. Sie verabschiedeten sich und gingen erhobenen Hauptes nach Aetherius.

Als ich durch die dunklen Gänge zum Ausgang schritt, war es nach wie vor still. Doch es war jetzt eine friedliche Stille und ich atmete den Hauch der Geschichte ein.

Jerall-Berge
Jerall-Berge nahe Bruma 201. Tag
Bei meiner Erkundung der Jerall-Berge Richtung Osten habe ich fleißig mit der Axt und dem Bogen geübt. Nahe Bruma traf ich einen Ritter, der sich als Sir Roderick vorgestellt hat. Er wurde von seinem Knappen Lathon begleitet und ist dem Ruf des Propheten gefolgt, die Reliquien des Kreuzritters zu suchen. Ich begleitete sie ein Stück und es stellte sich heraus, dass Sir Roderick mein Landsmann ist, aus Wegesruh. Wir sprachen von unserer Heimat und was uns nach Cyrodiil geführt hat. Dann trennten sich unsere Wege - ich musste nach Norden zum Wolkenherrscher-Tempel, Sir Roderick weiter nach Osten auf seinem Pilgerweg.

Ich musste an den Propheten denken und an seine Worte. Auch ich wollte die Pilgerreise machen. Ich sollte es bald angehen, genauso wie der Besuch bei dem armen Valus Odiil in Chorrol. Ich freute mich jedoch, Geschichten aus meiner Heimat gehört zu haben. Vielleicht kreuzen sich unsere Wege irgendwann wieder.

202. Tag
Im Wolkenherrscher-Tempel nahm man Talos heilige Rüstung voller Ehrfurcht entgegen. Ich hatte das Gefühl, dass manche geglaubt haben, mich nie wieder zu sehen. Mittlerweile hat Martin einen weiteren Gegenstand für das Ritual entschlüsselt - wir benötigten einen Großen Welkynd-Stein. Früher verfügte jede Ayleïdenstadt über einen solchen Stein, doch mit der Zeit wurden sie alle geraubt oder gingen verloren. Es ist nur ein Ort bekannt, an dem sich noch ein Großer Welkynd-Stein befinden soll: Die Ruinen von Miscarcand. Martin beauftragte mich, dort auf die Suche zu gehen und dabei sehr vorsichtig zu sein, denn der Geist des letzten Königs soll dort immer noch wachen.

Als ich am Nachmittag Martina Floria an der Universität besuchen wollte, fiel mir Erzmagier Traven ein. Auch seine Aufgabe steht noch aus...
Für die Unterweisung in Illusion verlangte Martina 10 normale Welkynd-Steine. Also sprang ich um die Ecke in meine Hafenhütte und brachte sie ihr.

Treffen mit Graufuchs in Othrelos Haus
In Othrelos Haus wartete der Graufuchs auf mich. Er erzählte von seinem Plan, eine Schriftrolle der Alten aus dem Kaiserpalast zu stehlen und ich glaubte meinen Ohren nicht, als er sagte, dass ICH das bewerkstelligen soll. Ich stand schon auf und wollte gehen, aber er beruhigte mich, dass Savillas Stein ihm einen sicheren Weg gezeigt hat und ich nichts zu befürchten brauchte. Oder fast nichts. Denn manche Aspekte ließ der Stein im Dunkeln. Es war nicht klar wo und warum, aber an einer bestimmten Stelle würde ich die magischen Stiefel von Jak Springferse brauchen, an einer anderen den Rettungspfeil. Wenn ich mich geschickt anstellte, würden mir die blinden Mönche die Schriftrolle vor die Nase legen, so dass eigentlich kaum etwas schiefgehen kann. Außerdem wäre die Belohnung und der Ruhm für diese Tat beträchtlich. Damit ich mir das nicht alles merken musste, fasste der Graufuchs alle nötigen Schritte in einem Schreiben zusammen.

Ich hatte immer noch große Bedenken, aber all das klang nach einem Spiel, das bisher noch niemand gewonnen hat. Eine Herausforderung, die noch keiner gemeistert hat. Das hatte einen gewissen Reiz. Doch zunächst wollte ich nach Chorrol - in der Kämpfergilde Bericht erstatten und Valus Odiil besuchen.

203. Tag
Am frühen Morgen zog ich mit Steinbacke Richtung Westen los. Ich brachte den Atronach in meine Hainwacht und klopfte in der Gildenhalle der Kämpfer an. Modryn Oreyn war erfreut, zu hören, dass der Auftrag in Bravil doch noch ausgeführt werden konnte. Er machte sich allerdings Sorgen über die Machenschaften der Dunkelforst-Rotte und bat mich, ihn später in seinem Haus aufzusuchen.

Zunächst unterhielt ich mich mit den Leuten unter der Großen Eiche - das ist immer eine gute Informationsquelle. Damit ich diesmal Valus Odiil nicht vergesse, fragte ich die Leute, ob sie Konkreteres wissen. Ein Wachmann erzählte, Valus soll schreckliche Kreaturen auf seinem Grundstück gesehen haben, aber vermutlich waren es nur Fantastereien eines alten Mannes. Das klang für mich nach Ärger. Ich besuchte Seed-Neeus in ihrem Geschäft und begab mich dann in die Kapelle, wo ich die Ruhe genoss.

In seinem Haus erzählte mir Modryn Oreyn von Azani Schwarzherz, dem Tod von Vitellus Donton und den seltsamen Verwicklungen der Dunkelforst-Rotte darin. Das war mir zu kompliziert und er schlug vor, gemeinsam vorzugehen und herauszufinden, was sich da wirklich zugetragen hat. Er wird sich in die Gildenhalle nach Leyawiin begeben, wo ich ihn demnächst treffen soll.

Auf dem Weg nach Süden dachte ich über die komplizierten Zusammenhänge nach und über meine Rolle darin. Vielleicht können wir die offenen Fragen vor Ort klären. Über die Dunkelforst-Rotte habe ich in einer Ausgabe des Rappenkuriers gelesen und ich habe mich gewundert, dass Maglir sich diesem Kreis angeschlossen hat.

Am späten Nachmittag erreichte ich die Ruinen von Miscarcand. Als ich vor dem Eingang stand, schluckte ich - ich habe schon wieder Valus Odiil vergessen! Ich setzte mich auf der Treppe und ärgerte mich erst einmal fertig. Wo habe ich nur meinen Kopf?


Großer Welkynd-Stein in Miscarcand 204. Tag
Die Erkundung der verzweigten Ayleïdenstadt dauerte viele Stunden. Ich entdeckte tote Goblins, die wohl so unvorsichtig waren, hier hineinzugehen. Die Kämpfe gegen alle möglichen Arten von Untoten haben sich jedoch gelohnt, da hier Varla- und jede Menge Welkynd-Steine zu finden waren. Mein eigentliches Ziel - der Große Welkynd-Stein - befand sich erst im dritten Abschnitt des Bauwerks. Da ich bis dahin nichts vom König-Geist gesehen habe, befürchtete ich, dass er den Stein direkt bewacht. Und tatsächlich, sobald ich den Stein an mich nahm, erschien ein übermächtiger Lich mit zwei Fürchterlichen Zombies, um mich zu bestrafen.

Zum Glück konnte ich mich in dem Raum bewegen und ausweichen. Ein Lich ist langsam, man sollte aus seinem Sichtfeld gehen. Zombies dagegen kennen nur den Nahkampf, deswegen nutzte ich meinen neuen Fernzauber, um sie zu ärgern und schließlich zu besiegen. Den untoten König besiegte ich mit annähernd 50 Pfeilen. Mit seinem Schlüssel konnte ich die Ruinen verlassen.

Unterwegs nach Bruma betrachtete ich den seltenen oder eher einzigartigen Stein im Licht der untergehenden Sonne. Ich war verzaubert von seiner Reinheit und seinem Glanz. Allerdings war mir auch bewusst, dass ich mich damit in die lange Reihe der Grabräuber und Plünderer stellen musste. Jetzt habe auch ich dazu beigetragen, dass solche Kostbarkeiten verloren gehen. Wohl war mir dabei nicht.

205. Tag
Der Lauf durch die kühle Nacht tat mir gut nach der stickigen Luft in Miscarcand. Am frühen Morgen erreichte ich den Wolkenherrscher-Tempel. Vorbereitungen im Wolkenherrscher-Tempel Vorbereitungen im Wolkenherrscher-Tempel Den ärgerlichen Gedanken an die erneut verpasste Gelegenheit, Valus Odiil zu besuchen, ließ ich gar nicht erst aufkommen. Ich übergab Martin den Großen Welkynd-Stein, der ihn genauso fasziniert betrachtete wie ich. Im Licht des Kaminfeuers entwickelte er wieder einen ganz anderen Glanz.

In der Zwischenzeit hatte Martin den vierten und letzten Gegenstand für das Ritual der Portalöffnung aus dem Dagon-Buch entschlüsselt. Es musste sich um einen Großen Siegelstein handeln. Vorbereitungen in Bruma Vorbereitungen in Bruma Der Haken dabei war, dass wir dafür der Mythischen Morgenröte erlauben müssten, ein Großes Oblivion-Tor vor Bruma zu öffnen. Die Idee barg große Gefahr, doch nur so hätten wir die Möglichkeit, diesen Großen Siegelstein zu erlangen. Martin würde die Verteidigung von Bruma koordinieren, während ich, als mittlerweile geübte Tor-Schließerin, den Siegelstein bergen würde. Der Plan hat natürlich Jauffre und allen Klingen nicht gefallen, denn damit würde sich der zukünftige Kaiser in Gefahr begeben. Und noch schwieriger würde es sein, Gräfin Carvain von dem Plan zu überzeugen.
Kriegsrat in der Kapelle von Talos Kriegsrat in der Kapelle von Talos
Alle rüsteten sich für die bevorstehende Schlacht. Jauffre sprach mich an und bedankte sich noch einmal für mein Geschenk. Er erklärte mir jedoch, dass dem Kodex entsprechend wenigstens der Großmeister in traditioneller Rüstung in die Schlacht ziehen soll. Das war schade, aber zumindest um Baurus musste ich mir keine Sorgen machen.

Ich zog mich zunächst für den Besuch im Schloss standesgemäß um. Kriegsrat in der Kapelle von Talos Kriegsrat in der Kapelle von Talos Ich musste die Gräfin informieren, dass der Kriegsrat in der Kapelle von Talos abgehalten wird. Trotz der Gefahr für die Stadt, sah die Gräfin kaum Alternativen und war bereit, in der Kapelle Entscheidungen zu treffen. Auf dem Weg dorthin musste ich feststellen, dass der blaue Zweiteiler der Gräfin an mir besser aussieht. Allerdings steht es mir nicht zu, solche Vergleiche zu ziehen und ich schämte mich gleich.

Martin stellte seinen Plan vor und erläuterte die Gründe. Die stolze Gräfin warnte vor Gefahren, stimmte ihm jedoch zu und wandte sich an mich mit der Frage, ob ich für all das bereit wäre. Ehrlich gesagt, war ich dankbar für die Frage, denn ich war noch nicht bereit. Die Taschen voller Kram, die falschen Waffen dabei und der Gedanke an Valus Odiil gab mir keine Ruhe. Sie zeigten alle Verständnis dafür, dass ich mich noch vorbereiten will und versprachen, hier auf mich zu warten.
Auf dem Weg nach Süden fragte ich mich, wie das sein kann, dass die Mythische Morgenröte diese Situation nicht ausnutzt.
In meiner Hütte am Hafen rüstete ich mich neu aus und schwamm weiter nach Süden.

206. Tag
Am frühen Morgen erreichte ich Leyawiin, wo ich als erstes J'Bari besuchte. Er wollte mich aber erst unterrichten, wenn ich ihm einen Elfen-Brustharnisch besorgte. Zum Glücke hatte ich in meinem Haus so ein Teil und J'Bari erklärte sich bereit, mich im Umgang mit Leichter Rüstung zu unterweisen.

In der Halle der Kämpfergilde traf ich Modryn Oreyn, mit dem ich die Ruine Arpenien erkunden sollte. Ich versprach, ihn dahin zu führen, Unterwegs mit Modryn Oreyn Unterwegs mit Modryn Oreyn doch bat ich ihn, mich vorher bei einer Angelegenheit zu unterstützen. Er war einverstanden, wenn es nicht zu lange dauern würde. Wenn er gewusst hätte, was ich vorhatte, wäre er wohl nicht mitgegangen. Deswegen sagte ich erst einmal nichts und wir nahmen den Weg nach Bravil, dann weiter Richtung Kaiserstadt.

Die Gefahren auf dem Weg, ob wilde Tiere oder Banditen, haben wir gemeinsam gemeistert. Unterwegs erzählte er mir von seiner Heimat Morrowind und fragte mich über Hochfels aus. In der Nähe von Pells Tor erwähnte er, dass er gerade gestern hier schon vorbei ging, jedoch in die andere Richtung. Ich lächelte und sagte nur, wir müssen noch ein wenig weiter gehen. Unterwegs mit Modryn Oreyn


In Chorrol Auf dem Weg zum Odiil-Bauernhof 207. Tag
In der Nacht erreichten wir Chorrol und mussten beide lachen. Wir ruhten uns in der Hainwacht aus und ich erzählte ihm von meiner Vergesslichkeit. Jetzt sind wir hier und werden gemeinsam Valus Odiil helfen. Am frühen Morgen trug ich Steinbacke auf, uns zu folgen.

In der 'Grauen Stute' erzählte uns Valus von den Kreaturen, die seinen Bauernhof regelmäßig überfielen. Zusammen mit seinen Söhnen wollte er den Kampf aufnehmen, doch er war alt und fühlte sich dafür nicht mehr stark genug. Ich beruhigte ihn und versprach, seinen Söhnen bei der Verteidigung des Hofs zu helfen.
Odiil-Bauernhof
Wir trafen Antus und Rallus Odiil vor der Weynon-Priorei und erklärten ihnen, dass wir sie an Stelle ihres Vaters unterstützen wollen. Auf dem Weg zu ihrem Anwesen schaute ich mir die zwei Brüder genauer an. Sie waren zwar mit Schwertern bewaffnet, aber ansonsten ungeschützt. Modryn sagte, dass sie auf ihn keinen erfahrenen Eindruck machten, was meine Beobachtung bestätigte. Mit Steinbacke waren wir zu fünft, aber es war immer noch nicht klar, was das für Gegner sein werden. Um die Odiil-Brüder zu schützen, beschloss ich, sie während des Kampfes unsichtbar zu machen und zusätzlich einen Dremora als Unterstützung zu beschwören.

Wir nahmen auf dem Feld Stellung ein und ich bat die zwei Brüder, nicht in den Kampf einzugreifen. Kampf am Odiil-Bauernhof Kampf am Odiil-Bauernhof Wenn die Gegner sie nicht sehen, können sie nicht angegriffen und verletzt werden. Wir mussten nicht lange warten und eine Gruppe Goblins raste mit Gebrüll auf uns zu. Steinbacke, der Dremora und ich konnten sofort mit Fernzaubern anfangen, aber auch Modryn beschwor einen Geist, bevor er sich mit seiner Keule in den Kampf stürzte. Wie gehofft, wurden die unsichtbaren Odiil-Brüder nicht in den Kampf mit einbezogen, was eine Sorge weniger bedeutete.

Wir haben uns wacker geschlagen und konnten alle Goblins besiegen. Doch unmittelbar danach kam eine zweite Angriffswelle. Diesmal waren auch zaubernde Goblins dabei und ein Riese, den ich noch nie gesehen habe. Dieser war eine harte Nuss, doch gemeinsam konnten wir auch ihn überwältigen. Vor der dritten Angriffswelle heilte ich Modryn vorsichtshalber, Kampf am Odiil-Bauernhof Kampf am Odiil-Bauernhof überprüfte mit Lebenserkennung, ob es Antus und Rallus gut geht und beschwor wieder einen Dremora, der wieder als erster die Waffe zog.

Nachdem der letzte Angreifer besiegt war, bedankten sich die Brüder für die Hilfe und baten uns, ihren Vater in Chorrol aufzusuchen. Auf dem Weg in die Stadt lobte Modryn meinen Einsatz und fragte mich über Steinbacke aus.

In der 'Grauen Stute' trafen wir wieder die Odiil-Brüder, die ihrem Vater von dem siegreichen Kampf erzählten. Aus Dankbarkeit für die Hilfe und den Schutz seiner Söhne schenkte mir Valus Odiil sein Schwert. Es war ein besonderes Kurzschwert, kühl, bläulich schimmernd und mit einer unnachahmlichen Verzauberung behaftet. Eine sehr schöne Waffe - von der Länge, der Verzauberung und der Farbe zu mir passend. Allerdings etwas schwer für eine Kurzwaffe.
Kampf am Odiil-Bauernhof
Wir tranken auf den Sieg und verabschiedeten uns dann. Modryn und ich gingen zunächst nach Hause, um uns frisch zu machen. Später trafen wir uns wieder unter der Großen Eiche und er fragte, ob wir jetzt langsam nach Arpenien reisen könnten. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, als ich ihn bat, mich noch einmal bei einem Kampf zu unterstützen, bevor wir uns Azani zuwandten. Auf dem Weg nach Norden erzählte ich ihm von meinen Erlebnissen in den letzten Monaten: Vom Gefängnis, dem Tod des Kaisers, von Kvatch, der Mythische Morgenröte, den unzähligen Oblivion-Toren und von Martin, der die große Schlacht vor Bruma anführen wird. Modryn gab zu, von den Toren gehört zu haben und dankte mir vor allem für die Schließung des Tores vor Chorrol. Vor dem Hintergrund der drohenden Invasion aus Oblivion sicherte er mir seine Hilfe zu.

Der Weg nach Bruma war lang und wir mussten immer wieder auf Steinbacke warten. Wir legten mehrere Pausen ein, in denen Modryn versuchte, seine beschädigte Rüstung zu reparieren.


Die Schlacht vor Bruma Die Schlacht vor Bruma 208. Tag
Mittags erreichten wir Bruma und informierten Gräfin Carvain von unserer Kampfbereitschaft. Sie gab den Soldaten den Befehl, Martin zu folgen und unter großem Jubel der Stadtbevölkerung begaben wir uns zum Schlachtfeld.

Insgesamt waren wir 16 Kämpfer und wurden zusätzlich von Steinbacke und meinem Dremora unterstützt. Martin hielt eine kleine Rede an die versammelten Truppen aus allen Landesteilen und motivierte uns für den Kampf.

Die Schlacht vor Bruma
Dann kamen schon die Angreifer aus dem ersten Oblivion-Tor. Modryn Oreyn und mein Dremora waren die ersten, die sich ins Getümmel stürzten. Die meisten Soldaten verwickelten die Gegner in Nahkampf, während Steinbacke und einige Bogenschützen sie aus der Entfernung unterstützten. Jauffre und Baurus kämpften an Martins Seite und ich kämpfte, zauberte und heilte abwechselnd.
Die Schlacht vor Bruma Die Schlacht vor Bruma Die Schlacht vor Bruma
Die meisten Daedra mögen keine Blitze. Also nutzte ich diese Schwäche aus und bearbeitete sie immer wieder mit Entladungen meines Magierstabes. Die Schlacht vor Bruma Die Schlacht vor Bruma So konnte ich genügend Konzentration aufbringen, um zusätzlich hier und da einen Schildzauber zu wirken.

Wenn es zu hektisch wurde und ich schlecht zielen konnte, nahm ich mein neues kühles Kurzschwert und ging zum Nahkampf über. Jeder Treffer brachte uns einen Schritt näher an den Sieg. Doch durch die Tore kamen immer wieder neue Gegner, frisch und ausgeruht, während unsere Kräfte schwanden. Die Schlacht vor Bruma Die Schlacht vor Bruma Die Schlacht vor Bruma

Alle wussten, dass wir dem Gegner zumindest so lange standhalten mussten, bis sich das Große Tor öffnete und ich darin verschwand. Ich spürte Angst, aber auch Entschlossenheit bei den Soldaten. Ihre Treue, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein ließen sie nicht an die Erschöpfung denken.

Ich musste vor allem auf Martin aufpassen, denn sollte er fallen, hat der Feind gewonnen. Meine Hauptaufgabe war jedoch, den Großen Siegelstein zu bergen, sobald sich das Große Tor geöffnet hat. Die Schlacht vor Bruma Die Schlacht vor Bruma Modryn entledigte sich völlig seiner zerfetzten Rüstung, die ihn jetzt mehr behinderte als schützte. Immer mehr Daedra strömten aus den mittlerweile drei geöffneten Toren und manche Soldaten waren bereits gefallen. Dann erschien endlich das Große Tor, das ich unverzüglich betrat.

Auf der anderen Seite stieß Modryn zu mir und wir mussten uns erst einmal orientieren. Der Anblick der langsam stampfenden Belagerungsmaschine war beeindruckend. Wir durften jedoch keine Zeit verlieren und rannten los. Von dem ersten Turm über eine Brücke zum nächsten, über eine durchbrochene Plattform und dann standen wir vor einem verschlossenem Tor. Wegen der Geschütztürme mussten wir in Bewegung bleiben und betraten einen dritten Turm. Die Schlacht vor Bruma Die Schlacht vor Bruma Oben angelangt fanden wir einen Schalter zum öffnen des Tores, durch das wir die Hauptzitadelle erreichten.

Bei einem Dremora fanden wir einen Schlüssel, der uns Zugang zum obersten Bereich des Turms verschaffte. All die daedrischen Gegner schafften es nicht, uns am Erreichen des Großen Siegelsteins zu hindern. Mit seiner Entfernung fiel das Große Tor in sich zusammen und die Gefahr war gebannt. Viele Soldaten haben durchgehalten, auch Jauffre und Baurus, die tapfer Martin beschützt haben. Die überlebenden waren bereits wieder auf dem Weg in ihre Heimat. Steinbacke hat es leider nicht geschafft. Die schimmernden Teile des Atronachs waren auf dem Schlachtfeld verstreut. Ich übergab Martin den Großen Siegelstein, mit dem er unverzüglich das Ritual zur Portalöffnung vorbereiten wollte.

Im Wolkenherrscher-Tempel nach der Schlacht Vor der Statue in Bruma 209. Tag
Wir begleiteten Martin und die Klingen zum Wolkenherrscher-Tempel, wo alle mir gratulierten und dankten. Nachdem wir den Schmutz der Schlacht abgewaschen haben, waren Modryn und ich wieder unterwegs. In Bruma bewunderten wir die Statue, die die Bürger für mich errichtet haben. Ich war schon fast beschämt, aber auch sehr stolz. Jeder, der heute Nacht an Martins Seite kämpfte, hat Mut und Tapferkeit bewiesen und diese Statue sollte an sie alle erinnern und sie ehren.
Bevor Modryn wieder fragte, versprach ich ihm, dass wir jetzt ohne weitere Verzögerungen nach Arpenien reisen würden.
Unterwegs mit Modryn Oreyn
Der Tag brach an und immer wieder kämpften wir unterwegs gemeinsam gegen Bären, Minotauren und Banditen. Irgendwann ist auch Modryns Keule zerbrochen und ich schenkte ihm einen sauber polierten daedrischen Kriegshammer mit meinem Dank für seine Geduld. Er lächelte und sagte, dass dies die richtige Waffe für ihn wäre.

Wir liefen mehrere Stunden zunächst entlang des Rumare-Sees, dann die Gelbe Straße nach Süden, überquerten den Pantherfluss und kurz darauf standen wir vor Arpenien. Unterwegs mit Modryn Oreyn Doch die Ruine war verlassen. Außer Ratten und Fallen gab es da nichts. Keine Leichen oder Spuren einer Schlacht. Für Modryn deutete es auf Lügen der Dunkelforst-Rotte hin. Die Vermutung lag für ihn nahe, dass Azani Schwarzherz sein Quartier in eine andere Ruine verlegt hat. Modryn bat mich, ihm nach Atatar zu folgen.

Die Ruinen von Atatar wurden von Banditen bewacht, gegen die wir antreten mussten. Modryns neue Waffe verkürzte die Kämpfe merklich. Ich verstand eigentlich immer noch nicht genau, was wir hier machten, aber Modryn schien nach Azani Schwarzherz zu suchen und ich unterstützte ihn. Nachdem wir mehrere Bereiche mit Rätseln, Fallen, Ungeziefer und Banditen durchquert hatten, fand ich mich plötzlich alleine mit Azani in einem Raum. Natürlich griff er mich sofort an, doch trotz seiner starken Waffe und seinen rothwardonischen Kampfkünsten war er meiner Zerstörungsmagie nicht gewachsen. Modryns Interesse galt vor allem Azanis Ring, mit dem er den Sieg der Kämpfergilde belegen konnte. Ich übergab ihm den Ring und er erklärte mir noch einmal die verworrenen Zusammenhänge. Als ich ihn dann aber immer noch mit großen Augen anschaute, schlug er vor, mich bei Azzan in Anvil zu melden für den nächsten Auftrag der Kämpfergilde.


210. Tag
Es war noch dunkel, als wir Atatar verließen. Modryn begleitete mich bis zum Niben-Ufer, bedankte sich für die Unterstützung und die halbe Weltreise und beförderte mich zur Aufseherin. Auch ich bedankte mich für seine große Hilfe, Hingabe und Ausdauer. Er ging nach Norden, ich überquerte den Niben und reiste über die Westebene nach Anvil.

Auf der Höhe von Kvatch war ich mit den Kräften am Ende. Ich musste mich ausruhen. Vielleicht habe ich mich bei den Reisen und Kämpfen der letzten Tage zu sehr verausgabt. Vielleicht könnte mir Rusia ein paar nützliche Athletik-Tipps geben.

Am Nachmittag, müde und verschwitzt, erreichte ich Azzan in der Gildenhalle kurz vor Feierabend. Er hatte gerade noch Zeit, mir den nächsten Auftrag zu erklären: Ich sollte mich zur Bruchfels-Höhle begeben und dort eine altmerische Gelehrte namens Elante von Alinor treffen und beschützen. Ich machte mich in meiner Villa frisch und ruhte mich etwas aus. Kurz nach Mitternacht brach ich nach Norden auf.


211. Tag
Es war noch Nacht, als ich die Bruchfels-Höhle erreichte. Ich traf die Gelehrte im Eingangsbereich und mir wurde klar, dass ein gemeinsames Vordringen in die Höhle tragisch ausgehen könnte. Ich grüßte sie also nur im Vorbeigehen und beschloss, den Bereich zunächst alleine zu sichern. Es tummelten sich dort mehrere daedrische Wesen, aber in den engen Gängen konnten sie mir nicht gefährlich werden. Begleitschutz für Elante von Alinor Nachdem ich so etwas wie einen verlassenen Schrein mit einer zerbrochenen Statue fand, holte ich Elante, die es kaum erwarten konnte, dort anzukommen.

Sie erzählte mir ein wenig von ihren Studien und Forschungen und bedankte sich mit einem seltenen Buch für die Unterstützung. Ähnlich, wie in der Dunkelgrund-Höhle, konnte ich mir die Anwesenheit der Daedra hier nicht erklären und bat sie, mit mir diesen Ort zu verlassen. Sie war sich aber sicher, dass die Daedra von alleine nicht zurückkehren können, wollte unbedingt noch bleiben und weiter forschen und wünschte mir gute Reise. Mit einem mulmigen Gefühl kehrte ich nach Anvil zurück.

Nachdem ich Azzan über die Mission berichtet habe, verriet er mir beim Anblick meiner grünen Axt, dass Irene Metrick aus der Kaiserstadt mir einiges über Stumpfe Waffen erzählen könnte. Ich bedankte mich und besuchte anschließend Rusia Bradus, bevor ich mich wieder Richtung Herzland aufmachte.


212. Tag
Die Sonne ist schon untergegangen, als ich die Kaiserstadt erreichte. Trotzdem war es nicht schwierig, Irene zu finden. Ich habe sie schon öfters gesehen, wie sie im Schatten oder dunklen Ecken alleine stand. Sie erschien mir immer so geheimnisvoll und unnahbar, doch ich spürte keine bösen Absichten und sprach sie an. Sie sagte, sie würde mich kennen und auch die blutige Spur, die ich hinterlasse. Ich wollte es klarstellen, dass ich immer nur gegen das Böse gekämpft habe, aber sie winkte ab und erklärte sich bereit, mich zu trainieren - falls es das wäre, was ich wünschte. Sehr mysteriös diese Frau.

In der Hafenhütte studierte ich noch einmal die Anweisungen des Graufuchses, packte alles nötige zusammen und ging in den Palastbezirk.


213. Tag
Ich dachte an das Ziel - eine Schriftrolle der Alten. Alleine der Gedanke an ein Objekt dieses Wertes war schwierig. Und schon gar nicht passte es zu dem profanen Wesen, das ich im Vergleich dazu war. Noch gegensätzlicher war der Weg der Erlangung - Einbruch, Täuschung und Diebstahl. Immerhin berührte dieses Vorhaben nichts Göttliches, Aktivierung des Alten Weges ich musste also die Neun nicht jetzt schon um Vergebung bitten. Solange ich niemandem Leid zufügte, könnte ich die nächsten Schritte als eine Prüfung meiner Fähigkeiten ansehen. Eine Herausforderung, ein Wettlauf mit Hindernissen, ein Spiel gegen das Ungewisse. Jayred würde sagen "Ich könnte sterben, aber es gibt Schlimmeres."

Die Schriftrolle befand sich in einem unzugänglichen Bereich. Doch Savillas Stein zeigte dem Graufuchs einen Umweg: Den vergessenen, uralten Weg durch die Katakomben, den frühere Herrscher bei Gefahr nutzten. Um den Alten Weg zugänglich zu machen, musste ich zunächst Das Glas der Zeit aktivieren, das sich irgendwo im Palast befand. Ich schlich an den Palastwachen vorbei und betrat die Palastgruft. Dort machte ich mich unsichtbar und schaute mir diesen Lager-artigen Raum genau an. In einer Ecke waren einige überdimensionale Objekte aufgestellt, die mich an den skurrilen Turm von Arkved erinnerten. Ich wartete, bis sich die Wache entfernte und berührte die gigantische Sanduhr, die kurz aufleuchtete. Ich war mir sicher, dass das Das Glas der Zeit war.
Kanalisation der Kaiserstadt Kanalisation der Kaiserstadt
Ich verließ den Palast und betrat im Marktviertel die Abwasserkanäle. Die kannte ich mittlerweile gut, habe ich doch hier immer wieder den Umgang mit Waffen geübt. Man konnte hier regelmäßig Schlammkrabben, Ratten und Banditen antreffen. Die Kanäle führten weiter unter der Arena und ich vermutete bereits, welche Gittertür der Schlüssel vom Graufuchs öffnen würde. Dahinter war der bis heute unerreichbare Eingang zu den Palast-Abwasserkanälen. Auch hier, wie unter dem Schlachthaus, tummelten sich vor allem Vampire. Ich machte mich immer wieder unsichtbar, was mich aber beim Erforschen und Herumstöbern einschränkte. In einer beschädigten Wand fand ich eine Holztür, die nicht so richtig zu der Umgebung passte. Ich öffnete sie und betrat den Alten Weg.

214. Tag
Das Labyrinth der hohen Räume war bevölkert mit vielen untoten Wesen. Ein Nahkampf war selten vorteilhaft, da man hier von mehreren Seiten gleichzeitig angegriffen wurde. Fast alle Gegner konnten zaubern, so dass ein Fernkampf aus der Deckung heraus angesagt war. Sogar manche Skelette griffen mit Pfeil und Bogen an. Der Weg wechselte zu sandigen Höhlengängen, gleichsam geschützt von ewigen Wächtern. Hinter einer großen Steinhalle führte eine Ayleïden-Tür weiter, nur war sie durch ein Gitter blockiert. Der Alte Weg Ich bemerkte auch zwei wachende Dunkle Welkynd-Steine, die aber auf mich nicht reagierten. Eine Ayleïdentreppe war mitten in der Bewegung eingefroren und nur mit den verzauberten Stiefeln von Jak Springferse konnte ich sie überwinden. Auf der Galerie entdeckte ich zwei Schalter und betätigte einen. Als ich schauen wollte, ob der Weg jetzt frei wurde, schossen plötzlich die Welkynd-Steine auf mich. Dem einen konnte ich gerade noch ausweichen und lief zu der jetzt erreichbaren Steintür. Für ein nächstes Mal merkte ich mir, dass ich den falschen Schalter gewählt habe.

Auf der anderen Seite betrat ich eine kolossale Ayleïden-Halle. Aus dem Geschichtsunterricht weiß ich, dass die alten Bauwerke der Ayleïden um den Weißgoldturm vor 4000 Jahren zerstört wurden. Die Kaiserstadt ist auf ihren Ruinen errichtet worden. Diese Halle hier musste noch das ursprüngliche Bauwerk sein. Ich untersuchte die Halle und bestaunte zwei riesige Wächter-Statuen. Sorgen machten mir zwei Wandblöcke, hinter denen ich etwas spürte. Der Alte Weg Der Alte Weg
Der einzige Ausgang schien eine Seitentür, die zu weiteren Bereichen mit Untoten führte. Nachdem ich dort jeden Schalter aktiviert hatte, aber nicht weiter kam, kehrte ich in die große Halle zurück.

Die zwei Wandblöcke waren verschwunden und knochige Wächter griffen mich an. Nachdem sie besiegt waren, bemerkte ich einen Durchgang zu einer Bodenplatte. Ich stellte mich vorsichtig darauf und sah in der Ferne, wie eine dritte Statue sich zu mir drehte und in ihr eine Öffnung zum Vorschein kam. Ich wollte es mir aus der Nähe anschauen, machte jedoch auf halbem Wege Halt. Die Wächter-Statuen hatten jetzt plötzlich Waffen in der Hand. Welche Magie war das? Ich nährte mich vorsichtig und spürte mit pochendem Herzen ihre Anwesenheit - sie lebten!
Der Alte Weg Der Alte Weg
Wieder auf der Druckplatte schaute ich mich um und die Vermutung lag nahe, dass der Rettungspfeil in die Öffnung gehörte. Zum Glück nahm ich genügend Pfeile mit, mit denen ich jetzt üben konnte. Immer wieder flogen die Pfeile daneben, doch nach und nach verbesserte ich meine Zielgenauigkeit und wusste bald, auf welchen Punkt ich zielen musste.

Nachdem ich sicher war, genug geübt zu haben, nahm ich den Rettungspfeil und spannte den Bogen. Der Pfeil zischte durch die Halle und traf die Öffnung. Steingeräusche deuteten an, dass etwas in Gang gesetzt wurde. Ganz leise schlich ich durch die ganze Halle, zwischen den Wächtern durch, eine freigelegte Treppe hinunter und durch die Tür am Ende.
Der Alte Weg
Das war wohl ein Geheimgang, denn ich fand mich auf einmal im Kamin der Palastwache-Baracke. Ich machte mich sofort unsichtbar und erkundete neugierig die Räume. Als niemand in der Nähe war zog ich mich um und suchte die Bibliothek. Dort machte ich mich wieder unsichtbar, aber die blinden Priester begrüßten mich als Celia Camoran. Ich war zunächst überrascht, doch dann wurde mir klar, dass durch ihre Blindheit ihr Gehör aufs äußerste geschärft sein musste - sie hörten meine Schritte. Warum sie trotzdem die Bücher vor das Gesicht hielten, konnte ich mir nicht erklären. Vielleicht konnten sie so die Buchstaben besser hören.

Ich setzte mich an den runden Tisch und zitterte vor Aufregung. Ich hatte Angst, denn mein Herz bebte so laut. Ein Mönch brachte eine Rolle und legte sie mir hin. Unglaublich! Eine Schriftrolle der Alten. Ich traute mich gar nicht, sie zu berühren. Doch diese Mission war noch nicht vorbei. Wortlos nahm ich die Rolle, machte mich wieder unsichtbar und schaute mich in den benachbarten Räumen nach einem Ausgang um.

Schriftrolle der Alten


215. Tag
Der Weg, den ich gekommen bin, war jetzt versperrt, also probierte ich alle andern Türen. Als das zu nichts führte, erinnerte ich mich daran, wo ich im Palast gelandet bin - in einem Kamin. Also untersuchte ich den Kamin in Ocatos Schlafzimmer und wurde fündig. Ich kletterte hinein und sprang herunter. Arielle und Graufuchs Als ich nach ein paar Momenten Fall immer noch nicht aufgekommen bin, heilte ich mich vorsichtshalber schon im Voraus. Ich brach mir nichts, den Neun sei dank, aber Schrammen, blaue Flecken und Beulen trug ich davon. Und mein Kleid war angerissen. Ich landete in der Nähe des Alten Weges und kam durch die Abwasserkanäle wieder ans Tageslicht.

Bevor ich zum Graufuchs ging, badete ich ausgiebig im Rumare-See und zog saubere Sachen an. In Othrelos Haus übergab ich die Schriftrolle voller Stolz und erzählte von meinen Erlebnissen. Die anmutige Mandil, die anscheinend mit Othrelos in einem Haus wohnt, erwähnte im Vorbeigehen J'baana, der ein Meister der Schlösser sein soll. Der Graufuchs war voller Lob und bat mich, nur noch eine Sache für ihn zu tun. Er gab mir einen Ring, den ich Gräfin Umbranox aushändigen sollte.

Doch zunächst besuchte ich Owyn im Schlachthaus. Nach den unzähligen Untoten, wollte ich mich wieder mit meinesgleichen messen. Dort erlebte ich eine recht unfaire Begegnung. Statt eines Arena-Gegners rannten plötzlich drei Argonier auf mich los. Ich wollte dieses Missverständnis zunächst aufklären, doch sie schlugen erbarmungslos auf mich ein. Fassungslos und umzingelt konnte ich nicht einmal effektiv blocken. Ich verlangsamte sie magisch, um mich zu sammeln und über eine Strategie nachzudenken. Ich bat sie noch einmal, mit den Angriffen aufzuhören, doch sie waren wie Furien. Mit einem Flächenzauber machte ich sie müde, so dass sie nicht mehr stehen konnten und sprach weiter auf sie ein. Doch als sie mich wieder ansprangen, musste ich sie mit Flammen zurückhalten.

Ich schimpfte mit Owyn und er gab mir recht, dass das Gelbe Team sich damit einen unsportlichen Vorteil verschaffen wollte. Nachdem ich mich beruhigt hatte, absolvierte ich noch zwei Kämpfe und Owyn erhob mich in den Rang einer Arena-Heldin.

Nach den modrigen und schmutzigen Abwasserkanälen und der blutverspritzten Arena genoss ich die Reise nach Anvil.


216. Tag
Als der Tag erwachte, stand ich beim Propheten und hörte seinen mahnenden Worten zu. Dann holte ich bei Orrin ein paar Dietriche und wurde als erste von der Gräfin empfangen. Als sie den Ring entgegennahm, wurde sie blass. Sie erkannte ihn als ihren Ehering. In dem Moment erschien der Graufuchs und nahm seine Maske ab - es war der Fälscher! Schloss Anvil Schloss Anvil Die Gräfin erkannte in ihm ihren seit zehn Jahren verschollenen Ehemann und fing an, mit ihm zu schimpfen und ihm Vorwürfe zu machen. Ich stand verwirrt da und erlebte eine Familienszene voller Zorn, Wehmut, Schmerz, Bedauern, Reue und Vergebung. Ach, ich hätte zerfließen können. Dann wandte sich der Fälscher oder... Grafgemahl an mich, übergab mir die Graue Kutte der Nacht und verkündete, dass Nocturnals Fluch nun gebrochen sei, die Diebesgilde eine eigene Halle besitzt und ich ab sofort als das Oberhaupt der Gilde fungiere. Dann bedeuteten mir beide, zu gehen.

Völlig durcheinander stand ich vor dem Propheten und schaute ihn entgeistert an. Ich hörte gar nicht, was er sagt, ich war in Gedanken bei den vergangenen Treffen mit dem Graufuchs, dachte an Nocturnals Kutte, dann wieder an Gräfin Umbranox, ihre lange Einsamkeit und ihren Gefühlsausbruch eben. Der Graufuchs, der Fälscher und der Graf von Anvil waren eine Person. Das musste ich erst einmal verdauen. Der Prophet hat seine Predigt schon lange unterbrochen und fragte irgendwas, ob man heute noch mit einem Satz von mir rechnen könnte. Hmmm. Ich entschuldigte mich und verließ Anvil.

Ich überlegte, wenn ich schon hier war, ob ich nicht nach Agronaks Abstammung forschen sollte. Nein, ich war noch ganz benommen und konfus von den letzten Ereignissen und schlenderte abwesend die Goldstraße entlang. Abends besuchte ich Sinderion in Skingrad und brachte ihm meine ganze Nirnwurz-Sammlung. Er traute seinen Augen nicht und begutachtete jedes Pflänzchen einzeln, bevor er mich auszahlte.


217. Tag (31. Erste Saat, 3Ä434)
Ich brauchte eine Seele zum Reden und besuchte Eyja in meiner Rosendornhalle. Fast die ganze Nacht unterhielten wir uns über meine vergangenen Erlebnisse, überlegten, zogen Schlüsse und lachten viel. Nach einem gemeinsamen Frühstück auf dem Balkon verabschiedete ich mich und reiste in die Kaiserstadt. Nachdem ich im Marktviertel alles erledigt hatte, zog ich mich in der Hafenhütte um und ging zum Garten von Dareloth. Zusammen mit Amusei betrachtete ich das anliegende Haus, dessen Eingänge nicht mehr verschlossen bzw. vernagelt waren. Innen traf ich Carwen und Armand und wir unterhielten uns über die Gilde. Ich erzählte ihnen nichts über den Grafen von Anvil, doch Veränderungen in der Gilde waren nicht zu übersehen. Nachdem wir die Vergangenheit und mögliche Zukunft erörtert hatten, wurde mir klar, dass die unterhaltsamen Spiele jetzt vorbei waren und es jetzt an mir war, andere mit packenden Aufgaben zu erfreuen.

Nach den aufregenden Erlebnissen der letzten Tage genoss ich den Frieden und die entspannte Atmosphäre. Ich zog mich in das Zimmer des Gildenmeisters zurück, trug Vergangenes in mein Tagebuch ein, döste ein wenig auf dem Bett und schlief ein.


Übungskleidung bei Stufe 40 Effekte mit Übungskleidung bei Stufe 40
Eher defensive Zusammenstellung während des Trainings und die dabei aktiven Effekte.

Charakterwerte bei Stufe 40
Werte bei Stufe 40 Werte bei Stufe 40 Titel und Ränge bei Stufe 40
Gestohlene Gegenstände:
  • Amantius Allectus' Tagebuch
  • Buch: 'Finger des Berges'
  • Jeannes Zaubereihandbuch
  • Falcars 2 schwarze Seelensteine
  • 2x Hehlerware
  • Steuerliste des Hafenviertels
  • Llathasas Büste
  • Ahdarjis Ring
  • Hrormirs Eisstab
  • Olroy Käse
  • Dar-Mas Tagebuch
  • Ring der Ulfgar-Familie
  • Dalvilu-Dolch
  • Kandidatenliste
  • Buch 'Mysterium Xarxes''
  • Marana Rians Münze (Taschendiebstahl)
  • Schriftrolle der Alten
Ausgeführte Angriffe:
  • Ohrfeige für Melus Petilius
  • Flare auf Rabe Camoran
  • Instinktiver Schutzzauber auf Priester der Ordnung
Abgeschlossene Quests seit Stufe 35:
  • Hauptquest
    • "Verbündete für Bruma" (Ruhm +1 für Kvatch, andere aufgeführt bei geschlossenen Toren)
    • "Blut der Göttlichen" (Ruhm +2)
    • "Angriff auf Festung Sutch"
    • "Miscarcand" (Ruhm +2)
    • "Verteidigung von Bruma" (Ruhm +1)
    • "Großes Tor" (Ruhm +2)

  • Magiergilde
    • "Ein aufgedeckter Plot" (Ruhm +1)

  • Kämpfergilde
    • "Amelions Schuld" (Ruhm +1)
    • "Der Sohn des Meisters" (Ruhm +1)
    • "Noch mehr unvollendete Angelegenheiten" (Ruhm +1)
    • "Azani Schwarzherz" (Ruhm +1)
    • "Der wandernde Scholar" (Ruhm +1)

  • Diebesgilde
    • "Stiefel von Jak Springferse" (Infamie +2)
    • "Das ultimative Ding" (Infamie +10)

  • Sonstige Quests
    • "Kaiserliche Korruption" (Ruhm +1)
    • "Kaufe ein Haus in Leyawiin"
    • "Athletik-Training"
    • "Schleichfertigkeits-Training"
    • "Akrobatiktraining"
    • "Schwertkampftraining"
    • "Ein Köder für die Falle"
    • "Eine flüssige Lösung"
    • "Eine bessere Mausefalle"
    • "Die Gabel der Gänsehaut"
    • "Arbeit gibt es immer"
    • "Brithaur"
    • "Der aufkommende Sturm"
    • "Ushnars Terror"
    • "Klassifizierung der Besessenheit"
    • "Sucht"
    • "Die Fürstin der Paranoia"
    • "Den Wahnsinn verstehen"
    • "Illusions-Training"
    • "Leichte Rüstung - Training"
    • "Das Feld des Todes"
    • "Stumpfe Waffen-Training"
    • 19 Oblivion-Tore geschlossen (Ruhm je +1)
    • 3 Oblivion-Tore geschlossen (Ruhm je +2)
    • 3 Arena-Kämpfe (Ruhm je +1)



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Nacht unter Fremden. Geheimnisse in der Dunkelheit. Nocturnal ist da.
Doch mein Auge ist blind und versunken, aus seinem Schrein gestohlen und in dunklen Wassern verborgen.
Einen Gott zu bestehlen ist sehr unklug.
In Leyawiin gibt es zwei Argonier, die glauben, dort gut versteckt zu sein. Doch das Auge hat sie gesehen.
Findet diese Diebe in der Stadt, die über den Wassern liegt. Findet heraus, wo sie mein Auge verbergen.
Holt das Auge von Nocturnal zurück, Sterblicher, und bringt es mir wieder. Ich werde Euch dafür gewogen sein.
  • 1) Aktiviert den Alten Weg mit Hilfe des Glases der Zeit. Es befindet sich im Kaiserpalast. Ich weiß nicht, wie es aussieht oder wo genau es zu finden ist.
  • 2) Findet den Eingang zum Alten Weg. Es geht das Gerücht, dass er irgendwo in den Abwasserkanälen unter der Kaiserstadt zu finden ist.
  • 3) Innerhalb des Alten Weges gibt es einen Eingang zum Herzen des Kaiserpalasts. Savillas Stein konnte nur die beiden wichtigsten Hindernisse vorhersehen. Für eines davon müsst Ihr die Stiefel von Jak Sprungferse benutzen.
  • 4) Um in den Kaiserpalast zu gelangen, müsst Ihr den Rettungspfeil benutzen, um die letzte Tür aufzuschließen.
  • 5) Im Kaiserpalast müsst Ihr die Kaiserliche Bibliothek finden. Im Erdgeschoss befindet sich eine Art Ansichtsraum.
  • 6) Ich habe es so arrangiert, dass eine bestimmte Schriftrolle in der Kammer verfügbar sein wird. Die blinden Mönche, die diese Schriftrollen pflegen, erwarten Celia Camoran, doch Ihr werdet ihre Stelle einnehmen. Findet nur den Stuhl, der für Besucher in der Bibliothek reserviert ist. Ihr dürft nicht sprechen, sonst wissen sie, dass Ihr nicht die Erwartete seid. Lasst sie Euch einfach die Schriftrolle bringen.
  • 7) Sobald Ihr die Schriftrolle habt, geht denselben Weg zurück und bringt sie mir. Natürlich bestehen große Chancen, dass bei diesem Plan etwas schief geht. In dem Fall müsst Ihr Euch eben etwas ausdenken.